BUNDjugend  

Workshop: Permakultur

Mit dabei waren Sommerastern, Lazenrittersporn, Leberbalsam, Tagetes, hohe Strohblumen und andere blühende Schönheiten, die einen reichen Nährwert für Insekten haben.

Vor allem beschäftigten wir uns aber mit der Frage, was Permakultur überhaupt ist, wie ein Permakultur-Design entsteht und wie gärtnerische Permakultur aussieht. Auch die Fragen danach, ob Permakultur überhaupt Lösungen biete, die gesellschaftstauglich sind, also auch in einem größeren Maßstab für viele Menschen nutzen bringen kann, beschäftigten uns.

Da Permakultur eine Gestaltungsmethode ist, um nachhaltige Systeme zu entwerfen, die gut für Mensch und Natur sind, kann sie als Gedankengrundlage, egal wo man sich auf der Welt befindet, angewendet werden.

Besonderes Augenmerk hatten wir während des Kurses auf die gärtnerische Permakultur gelegt. In einem Permakulturgarten wird ökologisch gegärtnert, aber darüber hinaus wird auch der Boden besonders geschont und ohne Umgraben bearbeitet, es werden vorzugsweise mehrjährige Pflanzen verwendet, Regenwasser wird gespeichert und effizient genutzt, genauso wie Sonnenenergie. Mulch bedeckt den Boden und speichert damit die Nährstoffe in der Erde. Agroforst, Fruchtfolge und Mischkulturen sorgen dafür, dass der Boden nicht müde wird.

Zum Schluss schauten wir einen Film, der das Permakulturprojekt von Ben Flak vorstellte, einem Permakultur-Designer aus Vermont (USA), der aus einer abgegrasten, leblosen Fläche ein fruchtbares Biotop machte, auf welchem er heute lebt und arbeitet. Die Kursteilnehmer*innen bekamen mit unserem Kurs einen Einstieg in die Thematik und fanden heraus, was alles mit Permakultur möglich ist.