BUNDjugend  

GfK Wanderung

Dankbar für das schönste Sommerwetter und voller Vorfreude begann die Wanderung mit dem Aufstieg Richtung “Winterberg”. Vor dem Loswandern hatte sich die Gruppe am Ufer der Elbe versammelt und ein erstes Kennenlernen und gegenseitiges Abtasten des Vorwissens zu GfK unternommen. Für den ersten Wanderabschnitt liefen dann immer Zweier- oder Dreier-Gruppen zusammen, jeweils eine Person dabei, die sich mit GfK auskannte und Rede und Antwort stand. Gemeinsam wurde beim Gehen über eine aktuelle Konfliktsituation aus dem eigenen Leben reklektiert und wurden dabei die vier Schritte der GfK exemplarisch vorgestellt.

Oben angekommen ging es zu einer großen Felsterrasse mit weitem Blick über den “Großen Zschand”, gesäumt von Heidelbeerfeldern machte die Gruppe dort Rast und zur Freude der Workshopleiterin, sagten alle aus, dass sie die Grundzüge der GfK verstanden hätten. Nachdem ein Teil des mitgebrachten Essens verzehrt worden war, gingen alle gemeinsam nochmal die vier Schritte durch, Fragen wurden beantwortet und mögliche Hürden aufgezeigt. Der erste Schritt “Beoachtung und Bewertung trennen” wurde an einigen Beispielen von der Gruppe gemeistert. Dann kam der zweite Schritt “Gefühle”und eine kleine Übung im Gelände, bei der jede*r etwas besonderes finden sollte, dass ihn oder sie emotional bewegt. Für den einen waren das die besonders großen blauen Beeren am Strauch in der Sonne, für die andere der atemberaubende und knielockernde Blick in die Tiefe an der Felskante…

Dann ging es mit GfK-Gesprächen weiter, auf dem Promenadenweg entlang zur “Idagrotte”. Dort angekommen beschäftigte sich die Gruppe mit dem, was hinter unseren Gefühlen steckt, nämlich unseren Bedürfnissen. Es gab eine Übung zu “authentischer Begegnung”, in der sich jeweils zwei Menschen in Ruhe die Zeit nahmen, einander wahrzunehmen und den eigenen Bedürfnissen nachzuspüren. Diese Übung führte bei manchen zu einvernehmlichem Dauerlachen und Freude über den Tag, bei anderen zu einer tiefschürfenden Momenterfahrung mit Sprachlosigkeit….

Dann war es auch schon so weit, den Rückweg anzutreten und über den Lehnsteig machte sich die Gruppe wieder auf Richtung Fähre. Unterwegs war das Gesprächsthema “Relevanz der GfK für Natur- und Umweltschutz”, wo einige interessante Ideen ausgetauscht werden konnten.

 

Freudvoll und beschwingt von diesem erholsamen Tag mit interesantem Input erreichte die Gruppe schließlich wieder die Fähre und den Zug zurück nach Dresden. Mit einer kurzen Abschlussreflexion am Elbufer, da wo der Tag gestartet war, bedankten sich alle beeinander für den regen Austausch und die neuen Impulse. Der Tag war zu kurz – oder die Gruppe zu langsam, aber am Ende alle erschöpft und glücklich.”